alpinisten & chronisten (alfabetisches verzeichnis)

Kurt Albert (Deutschland)
Der Erfinder des "Rotpunkt"-Kletterns: "Es gibt stets etwas neues zu entdecken und noch so viele schöne Felswände auf der Erde, die nur darauf warten, bestiegen zu werden." Foto: Zak

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Conrad Anker (USA)
"Über tausende und abertausende Jahre hat die menschliche Entwicklung das Abenteuer aus unserem Leben verschwinden lassen..." Foto: Alexander Huber

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Bernd Arnold (Deutschland)
"Ein Sport fürs ganze Leben: Klettern ist Sport in der Heimat. Klettern ist Lust an der Leistung. Klettern ist für jeden. Klettern ist sinnstiftender und stabilisierender Faktor im Leben. Klettern ist Medizin. Klettern ist Naturschutz. Klettern ist auch Rücksicht. Klettern ist steuerbar. Und deshalb hat Klettern Zukunft."

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In Memoriam Peter Aufschnaiter 1899-1973 (Österreich)
"Ich wäre in Tibet ansässig geworden, wo ich in all den Jahren, die ich dort verbrachte, jeden Tag dem Himmel dankte, dass mir dieses Glück vergönnt war." Foto: www.peteraufschnaiter.at

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Valery Babanov (Russland)
"Wo es einen Sieg gibt, da gibt es auch den Mut weiterzumachen..." Foto: www.babanov.com

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Mauro Bole (Italien)
"In meinem Leben bin ich immer meinen Instinkten gefolgt. Alles was mir passiert ist geschah vollkommen natürlich und ohne Zwang." Foto: www.lasportiva.com

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Sir Chris Bonington (UK)
"Der Reiz noch nicht bestiegene Gipfel in einem kleinen Team anzugehen, liegt nicht im größeren Sicherheitsfaktor. Er liegt in dem Freiheitsgefühl, der Entdeckerfreude und dem reinen Vergnügen, die daraus erwachsen." Foto: Craig Richards

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In Memoriam: Hermann Buhl 1924-1957 (Österreich)
"Die Berge sind stumme Lehrmeister, und sie erziehen zu edlen Eigenschaften: Demut vor der Natur, Bescheidenheit, Mut, Entbehrung, Willenskraft."

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David Breashears (USA)
"Auf diese Weise habe ich viele Erfahrungen im Himalaya gemacht: Ich habe aufmerksam durch den Sucher geblickt und versucht, die richtige Einstellung zu finden, richtig zu atmen und aus allem eine Geschichte zu machen." Foto: Richards

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Jim Bridwell (USA)
Foto: The Mountain Zone

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Kitty Calhoun (USA)
"In Amerika wird Erfolg einzig in Dollar bemessen. Und deshalb dürften Bücher und Filme, die sich direkt auf das Geschehen auf dem Mt. Everest 1996 bezogen, Einnahmen zwischen 150 und 250 Millionen Dollar gebracht haben." Foto: Craig Richards

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Riccardo Cassin (Italien)
"Die Zukunft des Bergsteigens ist nicht gefährdet. Die Alpen werden, wie alle Gebirge der Erde, immer etwas Neues zu bieten haben, weil wir selbst die Schöpfer unserer Interessen sind. Wir werden immer Wege finden, uns in Harmonie mit der Zeit auszudrücken, in der wir leben." Foto: Craig Richards

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In Memoriam: Benoit Chamoux 1961-1995 (Frankreich)

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Greg Child (USA)
"Natürlich ist es nichts Unrechtes, mit dem Bergsteigen Geld zu machen. Aber die Bergsteiger müssen aufpassen, dass jetzt, wo dieser Sport eine heiße Sache geworden ist, nicht der Schwanz mit dem Hund zu wedeln beginnt." Fotos: Craig Richards

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Yvon Chouinard (USA)
"Ethik umfasst sittliche Werte und die Prinzipien von Recht und Unrecht, nicht nur Verhaltensregeln unter uns. Sie bestimmt, wie wir die Erde behandeln, denn wir sind wir nicht von der Natur zu trennen. Ich stelle mir gern vor, wir haben die Freiheit zu tun, was wir wollen, so lange wir Mitmenschen und die Erde nicht negativ beeinflussen." Foto: Craig Richards

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Peter Croft (Kanada)
"Heute fühlen sich immer mehr Menschen zum so genannten Abenteuersport hingezogen. In unserer Furcht vor dem Unbekannten - nämlich dem Abenteuer - ändern wir die Definitionen, entfernen das Unbekannte und nennen uns tapfer Abenteurer." Foto: Craig Richards

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Kim Csizmazia (USA)
"Geh zum Klettern, aber nimm dir die Zeit, auch hinter die Türen der Kirchen und Burgen zu schaun. Das ist nicht ganz wie ‘nimm dir die Zeit für den Duft der Rosen’ obwohl ich das auch empfehlen würde, sondern eher eine Erinnerung daran, dass das Leben ein Abenteuer ist. Was du aus ihm herausholst, ist ganz und gar deine Sache."

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Wade Davis (CAN)
"Die ethische Herausforderung expeditionsartigen Bergsteigens besteht darin, einen Mittelweg zwischen der Rücksicht auf die Traditionen der Einheimischen und der Umsetzung berechtigter Wünsche zu finden." Foto: Craig Richards

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Catherine Destivelle (Frankreich)
"Es ist sehr wichtig, für sich selbst zu klettern; wenn du das tust, befähigen dich dein Enthusiasmus und deine Motivation, schneller voranzukommen als der Rest." Foto: Craig Richards

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Kurt Diemberger (Österreich)
"Auch den Jungen lege ich die alte Bergführerweisheit ans Herz: 'Wer langsam geht, geht gut. Wer gut geht, geht weit!'" Foto: Craig Richards

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Ed Douglas (UK)
"Die Stahlwerke und Kohlengruben im Norden Englands sind verschwunden und durch Einkaufszentren ersetzt worden. Sich an den Fels zu seilen, verbeulte Autos zu fahren und in Höhlen zu schlafen, genießt nicht mehr das gleiche Ansehen wie früher. Die Anti-Establishment-Qualität des Kletterns ist zur gleichen Zeit verlorengegangen." Foto: Richards

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Ralf Dujmovits (Deutschland)
"Den Stil der Begehung einer Route sollte auch zukünftig jeder frei für sich wählen können. Frei nach seinem Geschmack und solange niemand gestört oder die Umwelt beinträchtigt wird. Nur die Berichterstattung danach muss 100-%-ig ehrlich sein." Foto: www.amicalalpin.de

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Hanspeter Eisendle (Italien)
"Die Nanga Parbat Expedition 2000 (mit Reinhold Messner, Anm.) ist Ausdruck meiner Leidenschaft für das "altmodisch" klassische Bergsteigen "by fair means", bei dem das Erleben der eigenen Exponiertheit weit vor dem Leistungserlebnis steht." Foto: Archiv Eisendle

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Mick Fowler (USA)
"Bergsteigen im alpinen Stil wird letztlich die einzig achtenswerte Art sein, neue Eisrouten oder kombinierte Touren im Himalaya in Angriff zu nehmen." Foto: Craig Richards

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Will Gadd (CAN)
"Die wirklichen Sprünge nach vorn werden von jenen kommen, die all die verschiedenen Formen des Klettern vereinen können und an der daraus entstehenden Mischung wachsen. Deshalb sollte man härter als je zuvor in Fels, Eis und kombinierten Strecken trainieren und die Routen dann gehen." Foto: Richards

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Stefan Glowacz (Deutschland)
"Der Alpinismus birgt so viele Möglichkeiten, dass ihn jeder nach seinen persönlichen Vorstellungen betreiben kann. Eines ist jedoch für mich sehr wichtig: Der Respekt vor unserem großen natürlichen Spielplatz, der Natur." Foto: www.glowacz.de

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In Memoriam: Wolfgang Güllich 1960-1992 (Deutschland)
"Allein die geistige Einstellung und die Zielsetzung über das 'Wie' einer Kletterei ist von Bedeutung. Die erste und wichtigste Regel des Sportklettern heißt 'freies' Klettern." Foto: Zak

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Peter Habeler (Österreich)
Mt. Everest 1978: "Obwohl Reinhold und ich ein unzertrennliches Team bilden, steht für uns fest: Es ist ohne Flaschensauerstoff unmöglich, in der Todeszone einander zu helfen. Wenn einem von uns etwas passiert, muss der andere sich um jeden Preis selbst in Sicherheit bringen. Seine Kraft würde gerade für das eigene Überleben reichen." Foto: Archiv Habeler

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Christoph Hainz (Italien)
"Wir haben nicht das Recht, die großartigen Leistungen der Erstbegeher von alpinen Routen unseren eigenen Fähigkeiten bzw. Unfähigkeiten anzupassen, indem wir sie nachträglich 'übersanieren'."

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Anderl Heckmair (Deutschland)
"Für mich ist Klettersport absolut egozentrisches Tun. Deshalb konnte ich nie verstehen, warum jemand Regeln dafür schaffen wollte. In den Bergen herrscht die Freiheit, lautet ein alter Spruch von Wilderern." Foto: Craig Richards

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Lynn Hill (USA)
Die für viele stärkste Kletterin an der Weltspitze zitiert den Poeten T. S. Eliott: "Wir werden vom Forschen nicht lassen. Und das Ende all unseres Forschens wird sein, dass wir dort ankommen, wo wir aufgebrochen sind, und wir werden den Ort zum ersten Mal erkennen." Foto: Craig Richards

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Sir Edmund Hillary (Neuseeland)
"Wer wagt, gewinnt." Foto: Craig Richards

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Tom Hornbein (USA)
"Obwohl Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft beim Stichwort 'Heldentum' im Oxford English Dicitionary nicht genannt werden, sind diejenigen, die freiwillig ihr eigenes Wohlergehen aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen, für mich Helden." Foto: Richards

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Gerhard Hörhager (Österreich)
"Respect nature and people!" Foto: Martin Joisten

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Leo Houlding (UK)
"Die Verwendung von Bohrhaken und Indoor-Kletterwänden ermöglicht es uns, ins 'Undenkbare' vorzustoßen und das Klettern mit einem breiteren Spektrum von Menschen zu teilen. Dabei haben wir einen Sport, der für seine Risikobereitschaft berühmt war, weitgehend hygienisch und sicher gemacht." Foto: Craig Richards

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Charles Houston (USA)
"Traurig, aber wahr: Das Bergsteigen hat sich verändert, seit es zum Geschäft geworden ist ? vor allem die aufwändigen Unternehmungen in den großen Gebirgen...Die Grenze zwischen Amateuren und Profis ist verschwunden." Foto: Craig Richards

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Alexander Huber (Deutschland)
"Es gibt nur einen Weg zum Erfolg: Selbstvertrauen. Das Vertrauen in mich selbst, dass ich es kann!" Foto: Gerald Lehner

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Thomas Huber (Deutschland)
"Nach einer gewissen Zeit sind auch wir verdreht, und, je länger wir in der Vertikalen leben, mehr und mehr durchgedreht. Unsere Gedanken und unser Handeln sind nur noch darauf ausgerichtet, in diesem einzigartigen Biotop zu überleben." Foto: Alexander Huber

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Tomaz Humar (Slowenien)
"Ich bin dankbar für die Gnade, die mir zuteil geworden ist. Wohin wende ich mich jetzt? Der gemeinsame Nenner für alle meine Expeditionen, Abenteuer und Ziele ist der Reiz, der von einer Wand ausgeht." Foto: www.humar.com

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Robert Jasper (Deutschland)
"Es gibt natürlich viel zu diskutieren. Ich denke, das Wichtigste an der ganzen Sache ist aber, dass es nicht nur bei langen Reden bleibt, sondern dass auch Taten folgen. Da ist dann wieder jeder Einzelne gefragt."

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Gerlinde Kaltenbrunner (Österreich)
Foto: www.bergsteigen.at

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Beat Kammerlander (Österreich)
Foto: Zak

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Hans Kammerlander (Italien)
"Mein größter Wunsch wäre es, dass beginnend mit dem 'Jahr der Berge' 8.000er-Besteigungen mit künstlichem Sauerstoff nicht mehr anerkannt und registriert werden. Das gilt natürlich nicht für die Era der Erstbesteigungen und die frühen 8.000er-Pioniere. Foto: Selbstportrait, Mt. Everest

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In Memoriam: Jürg von Känel (Schweiz)
"Klettern in gut abgesicherten Routen bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Plaisir ist französisch und heißt Vergnügen, Freude, Lust, Spaß!" Foto: Archiv Känel

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In Memoriam: Reinhard Karl 1946-1982 (Deutschland)
"'Clean Climbing'. Klettern als totale Lust ohne Spuren zu hinterlassen." Foto: DAV Kalender 2002

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Silvo Karo (Slowenien)
"Wir sind eine Generation, die wie alle Generationen vor uns etwas geerbt hat und etwas hinterlassen wird. Wichtig ist, das wir uns der Tradition und der Identität des Bergsteigens bewusst sind, aber nicht weniger wichtig ist, dass wir mit der Zeit gehen." Foto: Craig Richards

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In Memoriam: Jerzy Kukuczka 1948-1989 (Polen)

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Christian Kuntner (Italien)
"Wer die Freiheit nicht lebt, kann sie niemals verstehen." Foto: Archiv Kuntner

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Voytek Kurtyka (Polen)
"Mir wurde klar, dass der alpine Stil eine hohe Form der Bergsteigerkunst ist. Nicht nur unter sportlichen Aspekten, sondern auch aus menschlicher Sicht. Zufallspartnerschaften sind nichts dafür."

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Guy Lacelle (CAN)
"Das Eisklettern und die Mentalität der Leute, die es betreiben, ändern sich ständig. Das macht es so interessant. Wir sollten uns davor nicht fürchten." Foto: Richards

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Erhard Loretan (Schweiz)
"Go fast and light!"

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Jeff Lowe (USA)
"An wilden, schönen Orten entdecken wir Dinge an und in uns, von denen wir nichts wussten. Unsere Stärken und Schwächen kommen mit kalter Klarheit zum Vorschein." Foto: Craig Richards

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Heinz Mariacher (Österreich)
"Bergsteigen ist für mich eines der letzten Abenteuer in einer Gesellschaft voll von Regeln und Verboten." Foto: Zak

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Much Mayr (Österreich)
Foto: Archiv Mayr

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Reinhold Messner (Italien)
"Ein genormtes Bergsteigen, überwacht von Funktionären, wird nicht an jenen Punkt im Hinterkopf des Menschen herankommen, der uns 'ticken' lässt!" Foto: Craig Richards

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Dee Molenaar (USA)
Darüber lacht er noch heute: Auf dem K2 malte der Geologe und Bergführer 1953 das "höchste" Aquarell der Welt. Molenaar zählt zu den Pionieren des Bergführerwesens in den USA. Einige Erstbegehungen auf den wilden Bergen Alaskas machten ihn zu einer lebenden Legende.

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In Memoriam: Fritz Moravec (Österreich)
"Fast jeder junge Mensch leidet unter Fernweh und jeder Bergsteiger träumt davon, einmal die schönsten Berge der Welt sehen zu dürfen." Foto: Sepp Larch

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Simone Moro (Italien)
More than just a sport, mountaineering is an activity of survival - the need to enter into the eye of training, a quality of survival.

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Pat Morrow (Kanada)
"Das Sammelprojekt, das in den vergangenen 20 Jahren alles überragte und weder an Ansehen noch an Bedeutung verlor, ist die Ersteigung aller 14 Achttausender." Foto: Craig Richards

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Wolfgang Nairz (Österreich)
"Man darf den Berg nicht zum Sportgerät verkommen lassen!" Foto: Archiv Nairz

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Oswald Ölz (Schweiz)
"Ich weiß nicht, wohin der Bergsport geht, weil ich es nicht weiß, wohin diese globale Gesellschaft treibt. Aber ich ahne Schlimmes. Trotzdem freue ich mich, das Spiel weiter zu spielen."

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In Memoriam: Andreas Orgler (Österreich)
"Wenn das, was ich für richtig halte, zu offiziellem Gesetz wird, ziehe ich morgen los, das Gesetz zu brechen."

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Albert Precht (Österreich)
"Mit den Idealen von Paul Preuß sympatisiere ich seit Jahren. Einige Persönlichkeiten lenkten Mitte der 60er Jahre den Alpinismus mit Ausstrahlung in eine neue, fairere Bahn. Der Zeitabschnitt, der mit der Akku-Bohrhammer-Phase endete, war für mein Bergsteigen der ergiebigste." Foto: Archiv Precht

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In Memoriam: Paul Preuß 1886-1913 (Österreich)
"Jeder Kletterer muss die Stelle, die er im Aufstieg bewältigt hat auch im freien Abstieg klettern können." Foto: Archiv OeAV

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Marko Prezelj (Slowenien)
"I glaube, dass wir an einer großartigen Idee arbeiten, die möglichst breit diskutiert und möglichst vielen Bergsportlern zugänglich gemacht werden sollte. Seit langer Zeit sind Berge ein Teil des menschlichen Lebens. MIt der Evolution verändert sich die Beziehung des Menschen zu den Bergen ständig. Heute vielleicht sogar schneller als in früheren Zeiten." Foto: S. Koch

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In Memoriam Hias Rebitsch (Österreich)
"Wenn ich erkläre, dass die Freiheit durch jeden konkreten Umstand hindurch kein anderes Ziel haben kann, als sich selbst zu wollen, wenn der Mensch einmal erkannt hat, dass er in Verlassenheit Werte setzt - dann kann er nur eines noch wollen, nämlich die Freiheit, als Grundlage aller Werte." (Rebitsch verinnerlichte Sartres Philosophie)

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Robert Renzler (Österreich)
"Finden wir gemeinsam Wege aus den moralischen und sportlichen Krisen des Alpinismus. Geben wir der Gebirgswelt und damit uns selbst die Würde zurück!" Foto: OeAV

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Royal Robbins (USA)
"Die Zukunft mag im Ungewissen liegen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass im neuen Jahrtausend alle alten Gesetze des Universums ihre Gültigkeit verlieren werden. Ich bin mir sicher, dass all das, was Frauen und Männer von jeher benötigt haben, auch heute und in der Zukunft von ihnen gebraucht wird." Foto: Richards

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In Memoriam: Wanda Rutkiewicz 1943-1992 (Polen)
"Soll man die, die nicht mehr leben, fragen, ob es sinnvoll war, das Leben zu riskieren? Ich denke: Nein! Es wäre gegen die Freiheit des Menschen, sein Leben auch für unfassbare Werte, wie es nun einmal das Bergsteigen und die Berge sind, einzusetzen. Wir sollen die, die dafür den höchsten Preis bezahlt haben, nicht verurteilen. Sondern ihrer gedenken."

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Audrey Salkeld (UK)
"Wir trösten uns mit dem Glauben, dass wir durch das Verstehen der Vergangenheit lernen, Fallstricke heute und zukünftig zu vermeiden und wahrscheinlich eintretenden Ereignisse vorher zu sagen. Die Geschichte wiederholt sich – so sagen wir gerne." Foto: Richards

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Robert Schauer (Österreich)
"Es kommt der Verdacht auf, dass manche Bergsteiger nicht aus Freude Expeditionen angehen, sondern ihr Bedürfnis nach Bewunderung ihrer Person stillen und einen krankhaften Personenkult betreiben, um Geld zu machen."

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Reinhold Scherer (Österreich)
"Was mich nervt? Leute, die nicht zuhören können und Kletterer, die sich einbilden, das Klettern erfunden zu haben. Den richtigen Weg zum Klettern findest Du, wenn Du Dir keinen vorschreiben lässt!" Foto: Larcher

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In Memoriam: Reinhard Schiestl 1957-1995 (Österreich)
"In jedem Idealisten steckt ein Don Quichotte. Doch ich finde es traurig, dass es derer nur so wenige gibt."

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Marcus Schmuck (Österreich)
"Das Klettern ist nur ein Teil des Bergsteigens, gewiss der schönste. Aber erst das Ganze macht es aus, der 'ganze' Berg: Das vielseitige Bergerlebnis, das die Freude an der Natur, an den Pflanzen, den einfachen, schlichten Menschen ebenso wie das Gipfelgefühl einschließt." Foto: Kurt Diemberger

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Pete Schoening (USA)
Mit seinem wundersamen Eispickel rettete er 1953 auf dem K2 sechs Menschenleben. Pete Schoening ist in Nordamerika für viele ein Vorbild - auch wegen seines Charmes und seiner sportlichen Sicht des Bergsteigens. Foto: Gerald Lehner

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Doug Scott (UK)
"Evolution ist der Weg zurück nach Hause ins Urbewusstsein. Im ersten Jahrhundert sagte Cicero: Was den Menschen am meisten inspiriert, ist das Unbekannte. Diese Facette unserer Natur wird das Bergsteigen weitere 100 Jahre oder länger in Gang halten." Foto: Craig Richards

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Ang Rita Sherpa (Nepal)
"Was wir Sherpas gelernt haben, das sind die fachlichen Fähigkeiten für die Durchführung von Treckingunternehmen und Expeditionen. Diese Erfahrung kommt den Bergsteigern zu gute." Foto: www.angritatrek.com

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In Memoriam: Pasang Dawa Lama Sherpa (Nepal)
Foto: Helmut Heuberger

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In Memoriam: Tenzing Norgay Sherpa 1914-1986 (Nepal, Indien)
"On the top of the world there were place for two, perhaps three persons if you removed some ice. And seven - eight meters below, there were enough space for two persons to spend the night - if anyone would come up with that unusually idea." Foto: Marcus Schmuck

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Todd Skinner (USA)
"Wenn wir zur Gipfelbesteigung Strickleitern brauchen, haben wir zwar unsere Leitern erstiegen, aber nicht den Berg selbst." Foto: Richards

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Christian Stangl (Österreich)
"Alpinstil und minimale Ausrüstung waren der Schlüssel zum Erfolg für die schnelle Begehung der Shisha Pangma Südwand." Archiv Stangl

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Junko Tabei (Japan)
"Der Mount Everest ist einer der großen Schätze unserer Erde und wird von unzähligen Menschen als heilig betrachtet. Der Schutz seiner natürlichen Umgebung ist Pflicht für jeden Bergsteiger, der ihn besucht oder besteigt." Foto: Craig Richards

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In Memoriam: Herbert Tichy 1912-1987 (Österreich)
"Denk an das Ziel!" Foto: Archiv Wolfgang Friedl

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Stephen Venables (UK)

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Ed Viesturs (USA)
"Ich baute mir ein Leben rund ums Bergsteigen auf, vor allem in den Cascade Mountains, wo ich jahrelang als Führer arbeitete, und im hohen Himalaya. Wie die meisten Bergsteiger machte ich eine lange Lehre durch und verbrachte mit vielen Partnern viele Jahre an vielen Bergen." Foto: Craig Richards

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Krzysztof Wielicki (Polen)
"Der 'Wettstreit' um die erste Besteigung aller Achttausender war im Grunde nichts wirklich Wichtiges für die Bergsteigergemeinde. Als Messner (1986) und Kukuczka (1987) sie schafften, wie es Medien von ihnen erwarteten, vergaß die Community diesen so genannten Wettstreit." Foto: Richards

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In Memoriam: Fritz Wiessner (Deutschland, USA)
"Alles, was ich in langen Jahren am Berg gelernt habe, was er mir so bereitwillig gab an Kraft, Energien, Ausdauer, Instinkt, will ich kühl und überlegend, aber mit warmem Herzen einsetzen." Foto: Polly Wiessner

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Peter Wörgötter (Österreich)
Extrembergsteiger geraten leicht in Verdacht, wenig Toleranz für Schwächere zu haben, mehr die nackte Eitelkeit als das Gemeinwohl zu pflegen. Zwei Salzburger Brüder bestätigen ein Gegenteil: Tue Positives und rede wenig darüber. Fotos: Archiv Wörgötter

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Sebastian Wörgötter (Österreich)
"Mehr als meine Gipfelerfolge im Himalaya bleibt mir der Konkurrenzkampf zwischen rivalisierenden Sherpas für immer im Bewusstsein, den ich als Expeditionsleiter auf der Annapurna nicht stoppen konnte. Einer der Sherpas kam später in einer Eislawine um." Fotos: Archiv Wörgötter

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Santosh Yadav (Indien)
"In einer Gesellschaft, in der die Frauenbildung verpönt ist, war ein Engagement im Abenteuersport undenkbar. Aber ich war unnachgiebig. Ich war überzeugt, dass auch ich alles tun könnte, zu dem ein Junge in der Lage war." Foto: www.planetfear.com

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Heinz Zak (Österreich)
"Klettern und Bergsteigen sind Sportarten wie andere auch und jede Sportart hat Regeln. Freiheit bedeutet nicht Anarchie. Frei sein endet dort, wo ich anderen auf die Füße trete." Foto: Archiv Zak

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Und noch viele andere
haben den Bergsport bereichert, geprägt, vorangetrieben, kommentiert, beeinflusst. Foto: Ronnie Richards

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Unser Buchtipp: "Stimmen vom Gipfel" (National Geograhic)
Bedeutende Bergsteiger über die Zukunft des Alpinismus: Das Banff Centre For Mountain Culture in Kanada und die National Geographic Society (USA) fachen die Diskussion mit einem Bildband an. Fotos: Craig Richards - Banff

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