freiheit . risiko . selbstverantwortung . solidarität . bergführer&klient
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Stellungnahme der Veranstalter
Risiko ist die Möglichkeit, etwas das uns wichtig ist, zu verlieren. Risiko gehört untrennbar zum Leben, denn Verluste drohen uns dauernd. Foto: Zak
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Bergsteigen "by all means"
Statt in "gutem Stil" um jeden Preis und "mit allen Mitteln" zum Gipfel? ROBERT RENZLER, Präsident der UIAA Mountaineering Commission, beschreibt den aktuellen Wandel der Werte. Foto: Erwin Reinthaler
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Sollen wir alles tun dürfen?
Haben wir den Zustand längst erreicht, vor dem der Philosoph, Soziologe und Liberale Sir RALF DAHRENDORF warnte: "... wenn Freiheit zum existenzialistischen Albtraum geworden ist, in dem alles geht, und es auf nichts mehr ankommt."
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Die Doppelnatur der Freiheit
Muss die individuelle Freiheit zu entscheiden, in welchem Stil Berge bestiegen werden, grundsätzlich erhalten bleiben? Foto: Tejas/www.mountainzone.com
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Ölz wehrt sich gegen erhobene Zeigefinger
Die "Tirol Deklaration" bringt Möglichkeiten zur Orientierung, keine Normierung. Sie will Verbindlichkeit in den Köpfen ermöglichen. OSWALD ÖLZ spricht jedoch vielen aus der Seele, wenn er Moral-Apostel ablehnt. Foto: Herbert Tichy
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Seil und Moralin
Die Diskussion zwischen Konservativen und Liberalen, zwischen Moralisten und Freigeistern im Bergsport gibt zu Denken. Der Südtiroler Bergführer HANSPETER EISENDLE findet mahnende Worte. Foto: Zak
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Einschätzung des Prestige-Werts durch "Peer Pressure"
Die heutige Problematik des Alpinismus besteht weniger in der Verwendung von Hilfsmitteln an sich - so lange sie nicht umweltschädlich oder Doping sind. Das Grundproblem liegt anderswo.
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Alpinsport als Lachnummer?
Es muss nicht alles immer überall möglich sein. Ziele sollten wir nach unseren Fähigkeiten auswählen und nicht Berge unseren Unzulänglichkeiten anpassen. Geben wir uns damit selbst die Würde zurück! Foto: Peter Wörgötter
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Das Leben ist lebensgefährlich
Die Diskussion um die "Future of Mountain Sports" soll einen Anstoß geben, auch die positive Seite von Risiko im Bergsport zu sehen und auf die notwendige Eigenverantwortung hinweisen. Foto: Joseph Tairraz, 1865
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Immer steiler, höher, schwieriger
Wann wird Bergsteigen unverantwortbar? REINHOLD MESSNER kennt die Antwort. Foto: Archiv Messner
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Verantwortung übernehmen oder abgeben?
Es ist keine Schande, am Seil eines Berufsbergsteigers einen Gipfel zu besteigen. In anderen Lebenssituationen bedient man sich ebenfalls professioneller Hilfe. Bergführer stehen in Spannungsfeldern: Lebensgefühl, "Sicherheit", Risiko-Management und Animation.
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Selbstverantwortung statt Vollkasko-Mentalität
Selbst Verantwortung zu übernehmen bedeutet Gegnerschaft zur immer stärker verbreiteten Vollkasko-Mentalität. Absolute Sicherheit kann, soll und wird es im Alpinismus nie geben. Umgang mit Risiko und Gefahr ist Teil des Erlebnisses. Was tun? Foto: www.tirol.at
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Wegen Hilfsbereitschaft verklagt
Welche Ausmaße eine absurde Rechtslage und die Pflicht zur Hilfeleistung im Bergführerwesen bereits angenommen haben, zeigt ein bizarrer Zwischenfall auf dem Großglockner. Foto: Toni Hiebeler
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Was tun mit ratlosem Alleingeher?
Der Bergführer und Jurist INGO KROATH schildert eine prekäre Situation, in die jeder verantwortungsbewusste Alpinist schlittern kann ... Foto: Hvitserk
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Der Kunde ist König
Nur wenige Meter unter dem Gipfel zerplatzt für den US-Bergführer KEVIN SLOTTERBECK der Traum vom Mt. Vinson, dem höchsten Berg Antarktikas. Er bleibt bei seinem erschöpften Klienten, der den Endspurt nicht mehr schafft - und kehrt mit ihm um.
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Spielregeln professioneller Bergtouren auf Achttausender
Kommerzielles Höhenbergsteigen kommt oft nach Unglücken mit Negativmeldungen in die Schlagzeilen. UIAA, IGO 8000 und IVBV haben Richtlinien erarbeitet, um die Qualität extremer Bergreisen zu sichern. Foto: Peter Rohrmoser
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Kurioses aus der "Anleitung zur Ausübung des Bergführerberufes" 1906
Bereits vor 100 Jahren erschien es notwendig, der Zeit entsprechende, grundlegende Werte im Bergführerwesen zu formulieren. Aus heutiger Sicht erheitern manche "Spielregeln". Foto: Joseph Tairraz, 1880
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