Mittlerweile von UIAA abgesegnet: Die Tirol Deklaration liegt seit Anfang Oktober 2002 in neuer überarbeiteter Version vor ...



Grundlage für Diskussionen und Kontroversen
Foto: Hvitserk, Höbenreich


Seit kurzem ist klar: Die UIAA hat als Dachverband der Bergsteigerverbände weltweit die Tirol Deklaration als Diskussionsgrundlage nun offiziell akzeptiert.

Im Oktober 2001 wurde bei der Hauptversammlung des Weltdachverbandes der alpinen Verbände (UIAA) ein erster Entwurf von Empfehlungen für ethisch korrektes Handeln im Bergsport vorgestellt. In der UIAA sind 88 alpine Verbände aus 76 Ländern der Erde organisiert. Damit wurde bereits im Vorfeld des Kongresses "Future of Mountain Sports" eine weltweite Diskussion in Gang gesetzt. Diese Diskussion ist die Grundlage zur Entwicklung der "Tirol Deklaration" durch den Kongress.

Die Themenschwerpunkte dabei sind:
1. Risiko, Verantwortung und Sozialverhalten:
Risiko, Eigenverantwortung im Bergsport, Verhalten im Team, Verhalten gegenüber anderen Bergsportlern, Bergführer und Kunden
2. Spezielle Probleme im Bergsport:
Notsituationen, Sterben und Tod
3. Zugang zu den Aktivitätsräumen:
Natur- und Umweltschutz, Sozialverträglichkeit
4. Kletterethik:
"Guter Stil", Sanierung, Erstbegehungen und Erstbesteigungen
5. Bergsport und Kommerz:
Bergsport in der Mediengesellschaft, Sponsoring, Werbung

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