tod . notsituationen . rettung . hilfeleistung . gesundheit
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Stellungnahme der Veranstalter
Nicht nur aus dem Blickwinkel eines "weitsichtigen Eigennutzes" ist die Verpflichtung zur Hilfeleistung ein unverzichtbarer Bestandteil der bergsportlichen Ethik. Foto: Zak
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Humanisierung des Bergsteigens
In der Tirol Deklaration setzt sich die Weltspitze der Alpinisten unter anderem für ein menschliches Maß im Bergsport ein. Foto: Olymp in Nord-Griechenland, heiliger Berg & Symbol für die Entwicklung des abendländischen Humanismus und der Demokratie - Erwin Reinthaler
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Wird Bergsteigen brutaler?
Bergsteigen wird als "Eroberung des Unnützen" beschrieben. Berge sind leblose Gesteinsmassen. Was sie in uns auslösen, was wir fühlen, das zählt letztlich. Doch zunehmend scheinen sich Systemfehler einzuschleichen. Der Tod als fixer Seilpartner? Foto: Blanc
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Haifisch-Verhalten in den Bergen?
"Dass es heute auch in den Bergen immer mehr Beispiele für rücksichtlos am Erfolg orientiertes Verhalten gibt, trifft leider zu und ist alarmierend," sagt NICHOLAS MAILÄNDER auf der Suche nach der ehrwürdigen Tradition im Bergsport. Foto: Larcher
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Gefährlichster Achttausender: Annapurna
Obwohl der Mt. Everest einem imaginären Friedhof gleicht, ist er - statistisch gesehen - nicht der gefährlichste Achttausender. Das größte Todesrisiko wartet an der Annapurna, der "Göttin der Ernte". Foto: Laffaille
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"Killerberge" und Publikumsmagneten
Nanga Parbat, K2 und Manaslu locken die Extremen. Cho Oyu und Gasherbrum 2 sind dagegen bei professionellen Anbietern geführter Touren beliebt. Foto: Fritz Wiessner
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Pietät im Bergsport
In der Diskussion um die "Tirol Deklaration" werden auch wichtige Fragen aufgegriffen, die den Umgang mit Sterben und Tod am Berg betreffen. Foto: Wolfgang Bauer
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Sklaventreiber im Himalaya
Der selbst ernannte Hexenmeister ALEISTER CROWLEY erlebt 1905 am Kangchendzönga den Absturz von drei Gefährten und drei Trägern. Besonders berührt scheint ihn das nicht zu haben.
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Kann sich ein Toter bewegen?
Europäische Bergsteiger diskutieren 1982 über Funk vom Südsattel des Mt. Everest mit ihren Ärzten im Basislager: "Kann sich ein toter Mann noch bewegen?" Nein, er müsse noch leben, heißt es von unten. Es hilft dennoch niemand. Foto: Burlesson/www.mountainzone.com
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Den Partner geopfert, um sich selbst zu retten
In den peruanischen Anden ereignet sich 1985 ein Drama. Der Brite JOE SIMPSON schildert eine atemberaubende - weil wirklich geschehene - Geschichte des Überlebens.
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Hat die Öffentlichkeit das Recht eines Urteils?
Wie kann man so grausam sein, einem Sterbenden nicht beizustehen? Schlagworte wie Unmenschlichkeit, Grenzen der Humanität oder Egoismus fallen schnell. Ist Unterlassung von Hilfeleistung ein Sakrileg oder muss im Extrembereich differenziert werden?
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Beim Trekking vom "Bergführer" im Stich gelassen
Eine Standard-Trekkingreise ins Khumbu Gebiet kann in einer Katastrophe enden. Was tun, wenn in der Hochregion Nepals ein Mann im Sterben liegt und dennoch von seiner Gruppe im Stich gelassen wird? Fotos: Gerald Lehner
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Die über Leichen gehen
Zwei japanische Bergsteiger stoßen 1996 auf der tibetischen Seite des Mt. Everest mit drei Sherpas in 8.600 Meter Höhe auf den noch lebenden Inder TSEWANG PALJOR und andere, die Hilfe bräuchten. Sie steigen ungerührt weiter. Foto: Gatt
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Lebensrettung mit Kreditkarte?
Auf dem Gipfelgrat des Mt. Everest tobt ein schwerer Sturm. Einige Sherpas warten in unteren Lagern, dass ihnen die dort ebenfalls wartenden Kameraden der in der Todeszone gefangenen Bergsteigern ein gutes Angebot machen. Foto: Krakauer
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Unterlassene Hilfeleistung auf dem Trampelpfad
Zwei Alpinisten stürzen eine Steilflanke hinunter und reißen andere mit. Dutzende Unbeteiligte sehen auf dem Montblanc zu. Viele ziehen vorbei, niemand fragt. Erst ein Bergführer mit seiner Gruppe kümmert sich um Erste Hilfe. Foto: Lehner
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Pionier der Bergrettung: Ludwig Gramminger
"Beim Bergsteigen gab es nie Helden, höchstens in der Rettung" (REINHOLD MESSNER, News 2/1999). LUDWIG GRAMMINGER gehört in den 1930er Jahren zur Elite der deutschen Bergsteiger. Er widmet sein Leben der Rettung in den Hochgebirgen. Foto: Lehner
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Retter reisen um die halbe Welt: Mt. Kenya 1970
In Ostafrika sorgen Tiroler Bergretter weltweit für Aufsehen. Eben aus dem Himalaya zurückgekehrt erfahren sie in Innsbruck vom Unglück eines Kameraden auf dem Mt. Kenya und starten sofort, um den Schwerverletzten zu bergen ...
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Schnelle Hilfe auf dem Manaslu
Salzburger Bergrettungsleute beweisen auf einem Riesen des Himalaya, dass Mitgefühl in der "Todeszone" von Erfolg gekrönt sein kann, der nichts mit Gipfelsieg zu tun hat. Drei Bergsteiger verzichten auf den Gipfel, um einem Deutschen das Leben zu retten. Fotos: Josef Inhöger
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Aufopferung bis zum Tod
Das größte Heldentum oder der Gipfel des Irrsinns? Zu welchen schwerwiegenden Folgen die Verpflichtung eines Bergführers um einen Kunden führen kann, zeigt das Schicksal des neuseeländischen Bergführers ROB HALL am Mt. Everest im Mai 1996. Foto: Archiv Kammerlander
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Knochenbrüche auf einem Achttausender
Albtraum für Höhenbergsteiger und fast ein Todesurteil in 7.500 Metern. Dennoch gelingt der Mannschaft um den österreichischen Bergführer STEFAN GATT, in einer großartigen Teamleistung einen schwer Verletzten vom Cho Oyu zu retten. Foto: Archiv Gatt
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Dead Man Walking
Im Mai 2001 brechen drei Amerikaner ihre Besteigung des Mt. Everest kurz unter dem Gipfel ab und retten das Leben zweier Alpinisten, die ein Biwak unter freiem Himmel überlebt haben. Die spektakuläre Rettungsaktion aus der Todeszone gelingt. Foto Hahn/www.everestnews.com
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Hilfeleistung ist keine Frage der Entscheidung für Bergführer
Der herausragende Bergführer RALF DUJMOVITS verzichtet - anfangs schweren Herzens - auf den greifbaren Gipfelerfolg auf dem Manaslu. Die Höhenkrankheit zweier Bergsteiger veranlasst ihn zu Erster Hilfe und zur Umkehr.
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